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Details

DRIVE - Interkommunale Zusammenarbeit für gelingende Mobilitätslösungen im ländlichen Raum

Ort:
Stadt Bernsdorf, Stadt Elstra, Stadt Kamenz
Einwohnerzahl:
5.000 - 20.000
Themenfeld/er:
Daseinsvorsorge  
Mobilität  
Projektträger:
WIR!-Bündnis ZukunfTAlter
weitere Projektbeteiligte:
CBS University of Applied Sciences, Fraunhofer IAO, RAA Sachsen e.V., Reise-Wünsche, DS Touristik GmbH, Pflegedienst Haink, Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e. V
Projektlaufzeit:
Mai 2025 bis April 2028
Projektstatus:
laufend; Pilotphase ab Herbst 2026
Gesamtkosten:
1,36 Mio. Euro
Finanzierung/Förderung:
Förderprogramm „Innovation und Strukturwandel“ vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Beschreibung

Das Forschungsprojekt DRIVE befasst sich mit der Entwicklung und Erprobung innovativer Mobilitätslösungen für den ländlichen Raum. Im Fokus stehen die Kommunen Bernsdorf, Kamenz und Elstra. Ziel des Projekts ist es, Mobilitätsangebote zu gestalten, die sich an den Bedürfnissen von Menschen mit eingeschränkter Mobilität orientieren. Dazu zählen insbesondere ältere Menschen, Jugendliche sowie Menschen mit Behinderungen. Durch passgenaue und nutzerorientierte Lösungen soll die gesellschaftliche Teilhabe dieser Personengruppen nachhaltig verbessert werden. Ferner zielt das Projekt darauf ab, ein aufsuchendes Bildungsformat für den Adressatenkreis bereitzustellen. Dieses dient der Förderung digitaler Kompetenzen und digitaler Gesundheitskompetenzen.

Projektverlauf

Das seit 2019 vom BMFTR geförderte WIR-Bündnis „ZukunfTAlter – Zukunftstechnologien für gelingendes Altern“ mit ca. 130 Bündnispartnern ermöglichte die Platzierung des Projektes. Gegenwärtig werden die Forschungsergebnisse zusammengetragen, das Lastenheft erstellt und ab Herbst 2026 mit der Pilotierung begonnen.

Mehrwert

Im Sinne eines hohen Innovationsgrades sollen bestehende Mobilitätsansätze für ländliche Räume recherchiert und ein Rahmenkonzept für innovative Mobilitätslösungen entwickelt werden. Für die regionale und zielgruppenadäquate Konzeption wird auf ein partizipatives Forschungsdesign zurückgegriffen. Innerhalb des Projektvorhabens soll eine zielgruppenorientierte On-Demand-Lösung entwickelt werden, die bedarfsorientiert und entlang der Anforderungen der älteren Bevölkerung in den entsprechenden Gebieten operiert. 

Um das neue, technologiegestützte Angebot möglichst einfach zugänglich zu gestalten, sollen mehrere Lösungen für den Realbetrieb innerhalb der Anforderungsanalyse analysiert und getestet werden. Auch soll ein aufsuchendes Bildungsformat als Microlearning-basiertes Lehr-Lern-Setting entwickelt und in die Fahrzeuge integriert werden, um Älteren in kurzweiligen, niederschwelligen Lernsequenzen einen Zugang in die digitale Welt zu bieten. Durch die interkommunale Zusammenarbeit und Vernetzungsarbeit zu Akteuren, die bereits mobile Lösungen an den Zielstandorten bereithalten, soll ein intrakommunales Mobilitätsangebot erprobt werden. Nach der Pilotierung der mobilen Lösung und dem Ausbau bzw. der Entwicklung der technologiegestützten Plattform wird ein Nachnutzungskonzept entwickelt. Dieses soll sowohl für die im Projekt beteiligten Kommunen (intrakommunales Konzept), als auch für andere ländlich geprägte Kommunen (interkommunales Nachnutzungskonzept) konzipiert werden.

Fazit & Ausblick

Das Projekt befindet sich noch in der Umsetzung. Bereits jetzt lässt sich schlussfolgern, dass die Zielgruppe ab 60 Jahren für einen partizipativen Forschungszugang schwer zugänglich ist und hier auf kreative Zugangsmöglichkeiten zurückzugreifen ist.

 

Weiterführende Informationen

Kontaktdaten

Frau Kristina Barczik
Professorin für Gesundheitsbildung und Pädagogik
CBS University of Applied Sciences

Zur Webseite des Projektträgers  

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