Details
ParthelandMobil
Beschreibung
Das Projekt „ParthelandMobil“ (ParMo) leistet einen Beitrag, die Mobilität intermodal-vernetzt, kosteneffizient und nachhaltig zu gestalten. Kommunale Flotten dienen als Leuchttürme, indem sie erste Erfahrungen mit Corporate-CarSharing-Ansätzen sammeln.
Projektverlauf
Im Rahmen der Strategiephase wurde bereits die Realisierung erster Pilotprojekte forciert, um den Smart-City-Ansatz einerseits für die Bürgerschaft und die lokalen Akteure erlebbar und gestaltbar zu machen. Andererseits sollen ausgewählte Projekte im Rahmen der Strategiephase umgesetzt werden, damit die Modellhaftigkeit und Skalierbarkeit für das gesamte Partheland und weitere interkommunale Zusammenarbeiten, wie im Beispiel „ParthelandMobil“ mit der Initiierung und dem Aufbau eines Car-Sharing-Angebots, getestet wird.
Die Gründung einer Betreibergesellschaft (Betreibergesellschaft Partheland mbH) zur Umsetzung der Maßnahme ParthelandMobil aus dem Fördermittelprogramm Modellprojekte Smart Cities (MPSC) wurde 2024 durch die beteiligten Stadt- und Gemeinderäte beschlossen. Die nächsten Schritte der Umsetzung erfolgen 2025. Beteiligt sind die Stadt Brandis, Gemeinde Borsdorf, Gemeinde Großpösna, Stadt Naunhof, Gemeinde Belgershain und Gemeinde Machern.
Mehrwert
Der Mehrwert des Projektes liegt in der Förderung und Entwicklung von innovativen Mobilitätslösungen inklusive der Vernetzung bestehender Mobilitätsangebote im Partheland.
Der begleitende Auf- und Ausbau der öffentlichen Ladeninfrastruktur sowie regelmäßige Informationsveranstaltungen sollen darüber hinaus einen Markthochlauf an privaten Elektrofahrzeugen initiieren. Um die Effekte von regionaler Wertschöpfung und Klimaschutz zu optimieren, wird ein weiterer Fokus auf die dezentrale Versorgung mit Erneuerbaren Energien gelegt.
Fazit & Ausblick
Als Zwischenfazit zu Beginn der Umsetzungsphase ist festzuhalten, dass die Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen den Kooperationspartnern gut koordiniert und zielführend ist. Zeitweilig wurde der Projektverlauf jedoch durch Genehmigungsverfahren verzögert.
Mit der Analyse des Status quo und der Potenzialbetrachtungen (z. B. Fuhrparkanalyse der Kommunen, Analyse der Mobilitätsströme/Pendlerbewegungen) wurde ein Standortkonzept zum Bau der Mobilitätsstationen erstellt. Auf dieser Basis wurde die technische Prüfung der forcierten Mobilitätsstationen vorgenommen, um das weitere Verfahren zu ihrer Errichtung einzuleiten. Die Mobilitätsstationen sind gegenwärtig in der Planungsphase und sollen 2025 errichtet werden. Im Anschluss daran soll zudem das Stationsnetz mit E-Bikes und E-Rollern ausgebaut werden sowie eine Evaluation und ein Monitoring folgen.
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