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Fördermittel

Nachhaltige Gebäudebestandserneuerung und effiziente und suffiziente Flächennutzung

Titel Förderaufruf:

Förderaufruf „Nachhaltige und klimafreundliche Gebäudebestandserneuerung und effiziente und suffiziente Flächennutzung in bestehenden Stadtquartieren und Siedlungsbereichen“

Titel der Richtline:

Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema Transformationscluster Soziale Innovationen für nachhaltige Städte vom 08.11.2023

Handlungsfeld(er):
Umweltschutz
Bauen
Bund
Ziel der Förderung:

Dieser Förderaufruf nimmt Bezug auf Modul 1. Ziel des Förderaufrufs ist es, Vorhaben zu fördern, die das Potenzial Sozialer Innovationen für eine nachhaltige und klimafreundliche Bestandserneuerung von Wohngebäuden, Umnutzungen von Nichtwohngebäuden sowie eine effiziente und suffiziente Flächennutzung in bestehenden Stadtquartieren und Siedlungsbereichen in Transformationsclustern erforschen und erschließen.

 

Formale Förderkonditionen

Gegenstand der Förderung:

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsverbünde, die sozial-innovative Ansätze einer nachhaltigen Stadtentwicklung in urbanen und stadtregionalen Räumen verfolgen, in experimentellen Forschungsformaten entwickeln, und diese erproben und erforschen.

Frist:

Das Verfahren ist zweistufig. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 23.02.2024 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten und ausgewählten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

Geförderte Maßnahmen:

Modul 1: Nachhaltige und klimafreundliche Gebäudebestandserneuerung und effiziente und suffiziente Flächennutzung in bestehenden Stadtquartieren und Siedlungsbereichen

 

Weitere Module der Richtlinie:

Modul 2: Soziale Innovationen für die „grüne“ Stadt

Modul 3: Soziale Innovationen für nachhaltige, vitale und multifunktionale Stadtkerne

Modul 4: Soziale Innovationen für urbane Produktion, regionale Wertschöpfung und wirtschaftliche Resilienz

Modul 5: Soziale Innovationen für nachhaltige urbane Mobilität und Verkehrsinfrastrukturen

Modul 6: Zukunftsthemen für eine sozial-innovative und nachhaltige Stadtentwicklung

Förderraum:

Förderanträge können bundesweit gestellt werden.

Zuwendungsempfänger:

Antragsberechtigt sind Einrichtungen der Kommunen und Länder, Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie gesellschaftliche Organisationen wie zum Beispiel Stiftungen, Vereine und Verbände

Antragsverfahren:

Zweistufiges Antragsverfahren (Projektskizze und Antrag, digital über easy-Online oder in Papierform)

Fördersatz und -volumen:

Förderquote für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Forschungseinrichtungen mit einem wirtschaftlichen Vorhaben: 50 Prozent der förderfähigen Kosten

 

Kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten. Hierfür müssen Sie die Kriterien der EU für KMU erfüllen.

 

Förderquote für Hochschulen oder außeruniversitäre Einrichtungen: bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben

Hochschulen, die ein nichtwirtschaftliches Forschungsvorhaben planen, können zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 Prozent erhalten.

Art der Förderung:

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung für einen Zeitraum von in der Regel fünf Jahren als nicht rückzahlbarer Zuschuss gewährt.

Informationen und Hinweise zur Antragstellung

In der ersten Verfahrensstufe sind dem DLR Projektträger zunächst zu einem in den jeweiligen Förderaufrufen an­gegebenen Datum Projektskizzen in schriftlicher und/oder elektronischer Form vorzulegen. Die Projektskizzen sind in Abstimmung mit dem vorgesehenen Verbundkoordinator vorzulegen.

In der zweiten Verfahrensstufe werden die Verfasser der positiv bewerteten und ausgewählten Projektskizzen aufgefordert, einen förmlichen Förderantrag vorzulegen.

Beihilferechtliche Grundlagen und Voraussetzungen

Für diese Förderrichtlinie gelten die Vorgaben der AGVO (nähere Informationen sind der Richtlinie zu entnehmen).

Nach der AGVO freigestellte staatliche Beihilfen dürfen nicht mit De-minimis-Beihilfen für dieselben beihilfefähigen Kosten kumuliert werden, wenn durch diese Kumulierung die in Kapitel III AGVO festgelegten Beihilfeintensitäten oder Beihilfehöchstbeträge überschritten werden.

Zusätzlich sind die sonstigen Zuwendungsbestimmungen, z.B. in Form Allgemeiner Nebenbestimmungen, zu beachten, die sich im Rahmen des Bescheiderlasses ergeben.

 

Weiterführende Links

Weiterführende Informationen

Hier finden Sie den Förderaufruf mit weiterführenden Informationen zur Förderung.

Pilotprojekt als Beispiel aus der Förderung

In Vorbereitung auf die Rahmenbekanntmachung wird seit 2022 ein Pilotprojekt gefördert. Im Pilotprojekt wird das Zusammenspiel von zwei Städten (Mannheim und Wuppertal) und zwei wissenschaftlichen Einrichtungen (Inter 3 und Wuppertal Institut) erfasst und die Rolle von Sozialen Innovationen bei der Umsetzung von Klima- und Nachhaltigkeitszielen in den Bereichen Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung betrachtet.

Überblick Transformationscluster Soziale Innovationen für nachhaltige Städte

Hier finden Sie Informationen zu den Fördermaßnahmen im Transformationscluster Soziale Innovationen für nachhaltige Städte.

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