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Fördermittel

Land.OpenData

Titel Förderaufruf:

Bekanntmachung Nr. 01/2024/42 über die Durchführung von Modell- und Demonstrationsvorhaben „Land.OpenData – Ideenwettbewerb“ im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) vom 14. Mai 2024

 

Titel der Richtline:

Land.OpenData – Ideenwettbewerb

Handlungsfeld(er):
Energie
Verwaltung
Umweltschutz
Tourismus
Daseinsvorsorge
Wirtschaft
Bund
Ziel der Förderung:

Ziel von „Land.OpenData – Ideenwettbewerb“ ist die Weiterentwicklung vorhandener Projektideen zur Nutzung offener Daten in ländlichen Kommunen. Die Förderung dient dazu, bereits in Kommunen vorhandene und neue Ideen auszuarbeiten und zu einem konkreten Umsetzungsplan zu entwickeln.

Die Ideen müssen dabei einen erkennbaren Mehrwert zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse leisten und auf die Stärkung der Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen fokussieren. Dabei können sie thematisch unterschiedliche Schwerpunkte adressieren, wie etwa Dorfentwicklung, Klimaschutz, digitale Transformation…

Formale Förderkonditionen

Gegenstand der Förderung:

Die Ideenskizzen müssen das Ziel haben, einen OpenData-Umsetzungsplan für die Kommune zu erarbeiten. Dieser sollte Ideen enthalten, wie Open Data im Sinne der ländlichen Entwicklung einsetzbar sein könnte.

In der Kommune sollten bereits Daten zum gewählten Thema vorliegen bzw. gewonnen werden können (mindestens in analoger Form, idealerweise schon digital). Für die Auswahl der Ideenskizzen, die für eine Förderung vorgesehen werden, ist der Innovationsgrad der Projektidee ein wesentliches Kriterium. Der Projektansatz sollte daher über herkömmliche und schon existierende Ansätze unter den jeweiligen örtlichen Rahmenbedingungen hinausgehen.

Mindestens eines der folgenden Themenfelder muss betroffen sein:

1. Wirtschaft

2. Demokratische Beteiligung und Ehrenamt

3. Dorfentwicklung

4. Tourismus, Freizeit und Kultur

5. Resilienz und digitale Transformation

6. Energiewende

7. Klimaschutz

8. Bürokratieabbau

Frist:

Die Ideenskizzen können bis zum 15.08.2024 eingereicht werden.

Geförderte Maßnahmen:

Gefördert werden Vorhaben ab Frühjahr 2025 mit Laufzeit bis maximal zwölf Monate.

Förderraum:

Deutschland

Zuwendungsempfänger:

Antragsberechtigt sind Kommunen (Städte und Gemeinden) mit bis zu 35 000 Einwohnern. Landkreise sind dann antragsberechtigt, sofern die Vorhaben überwiegend in Kommunen mit bis zu 35 000 Einwohnern umgesetzt werden sollen bzw. dort schwerpunktmäßig wirken. Verbundprojekte mit mehreren Zuwendungsempfängern sind im Rahmen dieser Bekanntmachung jedoch nicht förderfähig. Bewerbungen von Vorhaben aus strukturschwachen Kommunen sind ausdrücklich erwünscht und werden bei vergleichbarer Eignung und Qualität bevorzugt berücksichtigt.

Antragsverfahren:

Das Verfahren zur Antragseinreichung ist zweistufig, bestehend aus einer Skizzen- und einer Antragsphase. Zunächst ist die Einreichung eines Skizzenformulars, welches auf der Seite des BLE herunterladen kann, ausreichend. Bei positiv ausfallender Prüfung muss im zweiten Schritt ein formaler Förderantrag eingereicht werden.

Fördersatz und -volumen:

Es gilt grundsätzlich ein maximaler Fördersatz von 80 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. In begründeten und nachgewiesenen Ausnahmefällen ist auch ein höherer Förderanteil möglich. Der Eigenanteil muss in Form von Geldleistungen (Eigenmitteln) erbracht werden.

Die maximale Fördersumme beträgt 50.000 € je Zuwendungsempfänger.

Art der Förderung:

Projektförderung auf Ausgabenbasis als nicht rückzahlbarer Zuschuss

Beihilferechtliche Grundlagen und Voraussetzungen

Die Zuwendungen werden grundsätzlich als De-minimis-Beihilfen auf Grundlage der EU-Verordnung 2023/2831 gewährt.

Ansprechpartner und Kontaktdaten der Fördermittelgeber und Projektträger

Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)

0228 6845–3371

Weiterführende Links

Webseite

Vorlage Ideenskizze & Finanzierungsplan

FAQ

Häufig gestellte Fragen

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